Our Habitas Namibia Lodge: Luxus pur inmitten der namibischen Wildnis. Auf einem Felsmassiv, inmitten eines 50.000 Hektar großen Naturreservates gelegen, verteilen sich die komfortabel ausgestatteten Luxuszelte der Habitas Lodge. Von hier oben hat man einen spektakulären Panoramablick über die Savanne samt ihren sanften Hügeln und felsigen Hügelkuppen. Wie die gesamte Habitas Hotelfamilie, stellt auch Habitas Namibia hohe Ansprüche in Bezug auf Nachhaltigkeit und folgt einem ganzheitlichen, fast schon spirituellen Ansatz. Angefangen von morgendlichen Yoga Sessions, entspannenden Klangreisen und geführten Meditationen ist Habitas weitaus mehr als eine gewöhnliche Safari Lodge. Das harmonische Zusammenspiel von Natur, Musik, Wellness, Essen, Körper und Geist, spielt hier in Habitas eine zentrale Rolle.
Zelte: 12
15.03.2025
Leider ging es heute schon zur letzten Station unserer fabelhaften Namibia Rundreise. In die 120 Kilometer entfernte Our Habitats Lodge. Kurze Stecke, deshalb haben wir nochmal einen Abstecher nach Windhoek in die Maerua Mall gemacht. Warum? Für die Neugierigen von Euch, wir haben noch eine Flasche Laborie Wein geholt🍷.
Auf der empfohlenen Google Maps Strecke sind wir gut und vollkommen entspannt am Eingangs-Gate der Lodge angekommen. Hier wurden wir schon von Abraham erwartet, denn die restlichen Kilometer bis zum Bergplateau wird man gefahren. Als wir die Auffahrt zum Berg sahen, fanden wir das auch sehr sinnvoll 🫢. Auch dieses Camp liegt in einem Schutzgebiet, welches in Privatbesitz ist, auf 47.000 Hektar Grundfläche. Da die Unterkunft auf einem Felsmassiv liegt, haben wir auch hier wieder einen fantastischen Panoramablick über die Savanne mit den sanften Hügeln und felsigen Hügelkuppen. Wir bekamen das Zelt Nummer 3, an dem wir den Sonnenaufgang sehen können, wenn wir es nicht verpennen 😉.
Wir haben hiermit einen tollen Urlaubsabschluss gefunden, der diese Reise schön abrundet. Nun sitzen wir hier im Schatten auf der Terrasse und schauen den Giraffen zu, während wir nebenbei unsere Bilder für die Homepage sichten🦒. Um 17 Uhr haben wir eine Safari gebucht, in diesem Schutzgebiet sind auch Elefanten und Löwen zu Hause. Ja, die Elefanten haben sich bis jetzt extrem gut vor uns versteckt (im Gegensatz zur letzten Reise, da standen sie gefühlt hinter jeder Kurve).Nun besteht noch die Chance einen (gerne auch mehrere) zu finden. Das erfahrt ihr dann morgen, denn bis wir von dem Game Drive zurück sind, gegessen haben wird es spät werden. Sowieso wenn wir den restlichen Abend in der Bar oder am Lagerfeuer ausklingen lassen. Also, wartet auf morgen 😜.
Übrigens, Our Habitas heißt auf deutsch: Unsere Lebensräume
16.03.2025
Guten Morgen, Gleich vorweg - es kommt eine geballte Ladung Tiere (und was für schöne Exemplare) auf euch zu… und für alle, die noch nicht die Bilder gespoilert haben, wir haben es geschafft… ELEFANTEN gesehen und somit das fehlende letzte Puzzlestück dieser Reise gefunden.
Aber von vorne. Nachdem gestern nachmittag ein Sturm aufzog, hatten wir schon Angst, dass unsere Safari sich im Winde auflösen wird. Es kamen einige starke Windböen, die unsere Zeltplanen unter Druck setzten. Sogar unser Seal machte durch die Windböen einen doppelten Salto vom Hocker auf den Boden runter 🫢. Doch, pünktlich um 17 Uhr wurde es ruhiger und wir konnten den Game Drive starten. Unser Guide Moses, erklärte uns wo wir hinfahren und was uns dort erwarten könnte. Als er von Elefanten, Geparden und sogar Löwen berichtete wurden wir immer ungeduldiger und konnten es kaum erwarten.
Aber erstmal den kriminellem Steinpfad wieder runter. Dort erwartete uns schon eine Giraffen Familie, die genüsslich die frischen Blätter der Akazienbäume frassen. Dann kamen die üblichen Verdächtigen, wie die Gnus, Antilopen, Oryx und Strauße. Dann plötzlich stand ein junger Elefanten Bulle mitten auf der Sandpiste. Wir haben es geschafft, endlich den so erhofften Elefant zu sehen. Leider konnten wir uns nicht lange aufhalten, den er war etwas aggressiv drauf. Hatte wohl einen schlechten Tag, der Gute.
Kurze Zeit darauf zwei Geparden-Brüder, auch diese zwei Genossen lagen mitten auf dem Weg, ist es dort gemütlicher? Nachdem wir näher kamen liefen sie ein paar Meter und machten es sich im Sand gleich wieder gemütlich. Denke, die waren statt und liesen uns ungestört Bilder machen.
Etwas später, der King der Savanne. Wow, was ein tolles Erlebnis und gut das Moses so ein gutes Auge hat (Ahnung natürlich auch). Den in dem hohen Gras ist es so schwierig die Tiere zu finden. Es war eine Gruppe mit zwei Löwen und zwei Löwinnen. Obwohl wir recht nah dran waren, schienen sie sich nicht an uns zu stören. Auf dem Bild: der Löwe gähnt nur. Wieder ein unglaubliches Erlebnis. Moses wollte noch weitere Elefanten suchen. Hm, scheinbar haben wir ihn ein kleines bisschen „unter Druck“ gesetzt, da wir ihm erzählt hatten das wir in den fast vier Wochen unserer Rundreise noch keinen einzigen Elefanten gesehen haben - nicht mal im Etosha.
Wir haben doch den Bullen gesehen, wenn er auch etwas mies gelaunt war. Aber das hielt Moses nicht ab. Wir fuhren auf einen Berg um weitere Aussicht zu haben, das Fernglas ständig im Einsatz. Bis Moses rief: fresh Elephant Scheisse (ich glaub das ist das einzige deutsche Wort in seinem Sprachgebrauch) und ein paar hundert Meter weiter sahen wir sie. Kurz vorm Sonnenuntergang haben wir es doch noch geschafft ein kleine Herde der Dickhäutiger zu treffen. Zuerst war alles friedlich und gechillt. Ja, bis das männliche Geschlecht der Elefanten meinte er müsse etwas Randale machen und unserem Safari Mobil hinterher jagen (immer die Männer sorgen für Unruhe, auch wie das Nashorn am Waterberg). Auf einem der Videos ist das Jagdmanöver etwas ersichtlich.
Wir machten noch einen letzten Stopp im Löwen und Elefanten sicheren Gebiet um unseren Sonnenuntergang Gin Tonic zu genießen. Gut, es war eher ein „Fast-Nacht-Umtrunk“ 😀. Bis wir wieder auf dem Lodge Bergplateau ankamen war es stockfinster, da wir durch die Elefanten-Suche doch etwas mehr Zeit gebraucht hatten. Wir haben Moses sehr gedankt das er unseren Urlaub perfekt gemacht hat, besser hätte es nicht sein können. Danach gingen wir gingen auf direktem Weg zum Abendessen, welches auch hier sehr gut schmeckt. Es gab Oryx. Natürlich kann man aus verschiedenen Gerichten wählen, aber stellt euch mal vor, wir bestellen bei unserem Lieblingsmetzger in der Pfalz ein Oryx Filet. Läuft schief, deshalb hier essen 😂. Ach ja, und die Bilder mit den dicken Hamstern, die wohnen übrigens direkt vor unserer Terrasse, das sind keine Ratten. Sondern Rock Dassy, auf deutsch Klippschliefer.
So, das war mal das wesentliche von der Safari. Nun kommt es zum Abschied. Denn leider heißt es morgen Abschied nehmen 😭. Wir fuhren fast 5000 Kilometer auf eigene Faust quer durch Namibia. Ein ständiges auf und ab der Gefühle. Angenehme Einsamkeit, unzählige Wow-Momente, sowie aufrichtige Demut vor Namibias Natur. Begleitet von der Sorge ob die Reifen unseres Toyotas auf den Gravel Roads durchhalten. Wir genossen die Stille der Namib-Wüste, die wilden Tiere im Etosha Nationalpark, die hohen Sanddünen von Soussusvlei, das Gefühl der Milchstraße ganz nah zu sein und die Wellen des rauen Atlantiks in den Ohren. Die Nationalparks, die Wüsten, die Küste – denn egal wo du bist, du kannst bis zum Horizont (und gefühlt noch weiter) blicken. Natürlich wünschen wir uns, noch mehr Zeit hier zu haben, um noch mehr Landschaften kennenzulernen. Aber wir sind sehr dankbar für die schöne Zeit in Namibia. Die Zeit vergeht, doch Abenteuer bleiben ewig!!! Morgen werden wir schon wieder im Flugzeug sitzen und ein bisschen wehmütig einen letzten Blick aus dem Fenster werfen – bevor die Savanne unten den Wolken verschwindet.
Ein letztes Übrigens: Vielen Dank das ihr uns visuell begleitet habt, ganz Geduldig die Berichte gesehen habt, auch wenn sie die Länge eines halben Romans hatten. Wir werden Afrika, wieder besuchen, das ist klar. Wann und wohin wird sich zeigen. Aber bis soweit ist, könnt ihr uns im Juli dieses Jahres nach Zwartkruis Niederlande begleiten.
UPDATE: Aufgrund Flugstornierung bleiben wir eine weitere Nacht in Namibia auf der Etango Ranch.