Ondudu Safari Lodge. Dieses Stück Wildnis liegt in einem abgelegenen Tal, umgeben von den atemberaubenden Erongo-Bergen und ist ein magischer Ort, an dem sich die Ökosysteme der Wüste, der Berge und des Bushvelds vereinen.
Die Lodge, die auf Granitblöcken ruht, ist aus dem Naturstein der Gegend gebaut und hat ein weitläufiges Strohdach. Erhöhte Holzstege und Steintreppen, die aus dem Granit des alten Vulkans gehauen wurden, verbinden die Hauptlodge mit den luxuriösen Zeltchalets, die auf Stelzen zwischen riesigen Felsblöcken thronen. Jedes Chalet verfügt über eine eigene Terrasse, von der aus Sie die Umgebung genießen können, sowie über eine luxuriöse Einrichtung im Inneren und Bäder unter freiem Himmel. Die auf Stelzen gebauten Zeltchalets bieten Luxus und Komfort mit Aussicht.
Chalets: 12
05.03.2025
Nun verlassen wir den Atlantik, die Küste, die Seals und die etwas kühleren Temperaturen schon wieder und schwingen uns in den Toyota um uns wieder in die Wildnis zu begeben. Die heutige Wildnis nennt sich Erongo Gebirge. Zuerst durch den Ort Henties Bay, dann ging es weiter auf der C35 zur Ortschaft Uis. Die Stecke sehr unspektakulär, immer geradeaus und mit Telegrafenmasten gesäumt. Naja, ein Vorteil hat die Piste: Man sieht ein Fahrzeug schon kilometerweit kommen. Die Staubfahne ist unübersehbar.
Dann auf der C36 wurde es wieder interessanter und landschaftlich wieder reizvoller, denn nun nähern wir uns dem Erong Gebirge. Wieder was für das Auge und die Kameras. Nach vielen staubigen Kilometern erreichten wir die Kleinstadt Omaruru, wo wir noch die Tankstelle besucht haben. Auf den letzten Kilometern zur Lodge wurden wir wieder mächtig durchgeschaukelt. Die Zufahrtsstraße zur Lodge führt in eine Felsformation über eine steile Anfahrt, aber unser Toyota-Allrad hat auch dies wieder mit Bravour überstanden. Die Landschaft mit den schön geformten Felsen, ein geologisches Wunderland, eine 130 Millionen Jahre alte Vulkanruine.
Nach einem herzlichen Empfang durften wir auch schon in unser Zelt, ein sehr großes Zelt. Drumherum viele große Steine, zwischen denen die Zelte mit großem Abstand errichtet sind. Interessant zu erfahren: Auf den Felskuppen in der näheren Umgebend sind schon öfters Leoparden beobachtet worden. Wir werden es Euch berichten, wenn sich einer von dieser Spezies es sich vor unserem Zelt gemütlich macht. 😉 Um kurz nach 18 Uhr gehen wir zum Abendessen und was wir morgen machen wissen wir noch nicht, vielleicht einfach mal ausruhen und auf der Terrasse vorm Zelt den Ausblick genießen? Oder doch ein Ausflug, keine Ahnung 🤔.
Übrigens, der Berg Hohefels ist mit 2.319 m die höchste Erhebung des Erongo.
06.03.2025
Entspannungs-Tag: Heute haben wir so richtig schön gechillt, kein einziger Meter mit dem Auto gefahren. Erst mal ganz gemütlich gefrühstückt und den Eidechsen, Vögel und anderem Kleingetier zugeschaut. Danach sind wir wieder ins Zelt und da der Wind und die Sonne so toll mitspielen, haben wir mal einen Waschtag eingelegt. In unseren Klamotten war der Sand und Staub drin vom halben Sossusvlei Nationalpark 🤪. Durch die Nebensaison ist auch diese Lodge kaum belegt, außer uns ist nur ein weiteres Paar hier eingecheckt.
Später um 15 Uhr haben wir ein Scenic Drive mit dem hier ansässigen Rancher und seinem Safari Mobil gebucht. Eben wegen der wenigen Gäste dürfen wir diese Naturfahrt alleine genießen. So können wir noch einige schöne Fotos dieser schönen Landschaft und der bizarren Bergkulisse machen. Achja, gestern vergessen euch zu schreiben - wir hatten ein Gewitter mit kurzem aber heftigen Regenschauer. Das Donnergrollen zwischen dem Gebirge hört sich schon etwas bedrohlich an. Heute ist das Wetter wieder so toll, als wenn nix gewesen wäre. So, jetzt bleiben wir noch etwas auf unserer Terrasse hocken und warten bis die Klamotten trocken sind und unser Ausflug los geht. Dann mal bis später👋.
Wieder zurück vom Scenic Drive. Es war so schön, zwar gibt es hier nicht bekannte afrikanische Tierpopulationen, aber wir haben eine wunderbare Natur und sehr intensive Gespräche mit Ranger Eugene geführt. Zum Bespiel über die hier (im Lodge-Gebiet) beheimateten Schlangen, und Skorpione. Letztens wurde er bei einer Wanderung von einer Indian Cobra angespuckt und sein Freund ist im Krankenwagen gestorben nach einem Skorpionbiss. Ob man das alles so genau wissen will??? Aber die Unterhaltung war sehr interessant und informativ. Wir fuhren durch ein ausgetrocknetes Flussbett und konnten viele Vögel sehen und hören. Das fotografieren war sehr schwierig, da alles total grün und zugewachsen ist. Ein wunderbares grünes Grasland.
Zum Abnschluss machten wir einen Stopp beim Camp-eigenen Baumhaus und liesen uns ein…zwei Gin Tonic und Biltong (getrocknetes Fleisch) schmecken. Gut das wir diesen Ausflug gebucht haben, wir werden uns noch lange dran zurück erinnern. Nun haben wir noch paar Minuten Zeit, dann geht es zum Abendessen (es gibt wieder mal Oryx) und zum Sonnenuntergang bestaunen. Schon morgen geht es weiter, wir kommen dem Etosha Nationalpark immer näher. Dann kommen hoffentlich auch die richtig großen Wildtiere, schau‘n wir mal.
Übrigens, hier gibt es über 260 Vogelarten. Einen Minibruchteil durften wir sehen 🦜.