Elegant Desert Lodge ist ein modernes gehobenes Gästehaus, das 38 km südlich von Sossusvlei liegt. Also ideal für unser Sossusvlei-Wüsten-Erlebnis! Und hier wird endlich der Wunsch „draußen-schlafen“ in Erfüllung gehen. Den hier wird das Bett auf die Terrasse gerollt und wir können eine Nacht unter der Milchstraße verbringen.
Die 85 m² großen Canvas Zelte bieten eine absolute Privatsphäre inmitten der Natur. Jedes Zelt verfügt über eine Aussichtsplattform, eine Innen – und Außendusche, ein geräumiges Bad und eine Minibar in Form einer Kühlbox. (Kühlbox??? Müssen wir schauen). Tolle Aussicht ins Nirgendwo inmitten der Wüste.
Zelt-Chalets: 10
28.02.2025
So, die zwei Tage im Eagles Nest sind jetzt vorbei und wir machen uns auf den Weg Richtung Sesrim. Die Fahrt auf der C27 führt uns durch eine sehr vielfältige Landschaft auf der einen Seite die braun-gelben Töne der Tiras und Namib Berge und auf der Anderen der feine Sand der rot-orangene Namib Wüste. Der Weg heute war kein Spaziergang, sondern Wellblechpiste, Schotterpiste, Sandpiste, alles quer durch. Wir fuhren durch den Namib Nationalpark, sahen aber keine Tiere, zwar kamen des öfteren Warnschilder von Zebras und Giraffen. Aber weit und breit kein einziges dieser Spezies zu sehen. Vielleicht sind es Saisonarbeiter und haben in der Nebensaison frei, wenn nur zwei German Tourists hier vorbeifahren 🤣. Während der gesamten Strecke von 360 Kilometern kamen uns sage und schreibe 5 (in Worten fünf) Autos entgegen.
Kurz nach 15 Uhr sind wir dann hier in der Elegant Desert Lodge angekommen. Die Rezeption, das Restaurant und die normalen Hotelzimmer liegen 6 Kilometer von unserem Eco Tented entfernt, also nochmal offroad. Hendrick erwartete uns schon bei den Zelten, es gibt 10 Zelte mit ausreichend Abstand und inmitten unberührter Natur, am Rande von Granitfelsen und umgeben von den Tiras Bergen in Afrikas größten Naturschutzgebiet dem Namib Naukluft Park.
Um 19 Uhr fährt uns Hendrick ins Restaurant und bringt uns wieder ans Zelt zurück. Morgen wollen wir die Dünen von Sossusvlei besuchen und etwas gechillter machen. Aber mehr dazu morgen.
Übrigens, heute haben wir wieder eine exclusive-alleinlage Unterkunft. Wir sind hier draußen wieder Gästelos. 😀
01.03.2025
Schöner schlafen: Heute Nacht hatten wir ein ganz besonderes Zelt, nämlich das Sternenzelt inmitten der Wüste unter einem funkelnden Sterne- Universum das zum greifen nah erscheint! Es war einfach ein unglaublich schönes Erlebnis. Wir, der Sternenhimmel, der Mond und einfach nur Ruhe - unfassbar schön. Bis gestern haben wir nichts Vergleichbares erlebt und werden bei einer nächsten Afrika Reise diese Option wieder wählen. Aber heute dürfen wir noch eine Nacht unter der Milchstrasse schlafen.
Nun zum heutigen Tag: Tagesausflug nach Sossusvlei. Dieses Sandmeer ist seit 2013 Teil des UNESO - Weltkulturerbe und liegt im Namib-Naukluft-Nationalpark im Südwesten Namibias. (Das Sossusvlei ist umgeben von den höchsten Dünen der Welt – in der ältesten Düne der Welt). Eines der beliebtesten Ausflugsziele hier in Namibia. Im Grunde genommenen eine Wüste – aber eine sehr fotogene. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt ist der Himmel stahlblau und schön blankgeputzt. Die vielen Sanddünen ringsherum aufgetürmt ragen wie gemalt in Richtung Himmel. Das Thermometer zeigt 33 Grad an und die Luft ist staubtrocken. Bäume stehen wie vereinzelt herum, viele haben den Kampf aufgegeben und sind zu Totholzskeletten verkommen.
Markus war so tapfer und machte sich zu Fuss in das Deadvlei (3,5 km / Tal des Todes). Der Marsch ging über Sanddünen, also durch den Tiefsand, die Hitze, keinerlei Schatten und das um die Mittagszeit. Nöö, ich muss nicht zum Todes Tal, blieb am Startpunkt unter einem schattigen Baum sitzen und beobachtete die Wanderer, welche keuchend und nass geschwitzt zurückgekommen sind. Zum Babbeln hatte ich auch noch vier Männer aus dem Schwarzwald 😀. Dank Markus seinem Dünenerklimmen habt ihr noch ein paar schöne Fotos mehr zu bestaunen.
Was uns am meisten wundert, hier gibt es eine geteerte Straße, welche wohl die beste in Namibia ist. Allerdings hatte die Piste bis zum National Park (und zurück) wieder bestes afrikanisches Massagepotenzial - ruppig wie ein Waschbrett. 😊 Morgen haben wir wieder eine längere Fahrt von über 370 Kilometer vor uns, wir machen uns auf den Weg in den Kühlschrank Afrikas, nach Swakopmund an den Atlantik.
Übrigens, die skelettierten Bäume in Deadvlei sind seit mehr als 500 Jahren tot.